Sonntag, 30. Oktober 2011

Die anglophile Schwäbin im Herbst .../ The anglophile Swabian in the autumn...

 ...geht natürlich in die Schlehen. Auf die Wacholderheide. Mit ihrem treuen Hund, der ab und zu auch eine Schlehenbeere abkriegt. Schehen hab ich schon früher dieses Jahr gepflückt, natürlich nach dem ersten Frost, und 500 g liegen schon im TK-Fach. Ich hatte die etwas schattenhafte Vorstellung, dieses Jahr mal Schlehenlikör anzusetzen und hatte schon mal Rezepte gegoogelt, mich aber noch nicht entschieden. Und dann kam der Donnerstag. Donnerstags kommt immer Die Zeit, und im Zeitmagazin gab es ein schönes Rezept für Sloe Gin. Ein Zeichen, sicherlich! Also hab ich heute nochmal ein halbes Kilo geerntet. Das Rezept verlangt nach Gin und nach echtem Kandiszucker (bis dahin war mir nicht bekannt, dass es auch falschen gibt); die Schlehen werden alle einzeln mit einem Zahnstocher angepiekst, der Ansatz verbringt unheimlich viel Zeit an einem Ort, der warm (25° - das wird ein Problem) und dunkel ist und wird immer wieder liebevoll durchgeschüttelt. Warum ich das alles machen will. ist mir auch nicht ganz klar; ich führe ein meist abstinentes Leben. Aber wahrscheinlich ist auch hier der Weg das Ziel - es findet sich dann sicherlich jemand, der das Zeug auch trinkt.
...goes out into the heathland to harvest sloes. Of course after the first frost. Two expeditons have resulted in one kg of sloes that are now in the freezer, awaiting their final destination in helping me prepare my first batch of sloe gin. This is a very intricate process - my recipe tells me to prick each of these berries with a toothpick so they can give up all their goodness to the gin they will be soaked in. This concoction then will have to be stored in a warm and dark place, be shaken regularly and takes ages to become ready to be drunk. This is a process-orientated project - I very rarely drink alcohol, and never anything stronger than wine or the occasional glass of champaign. Stay tuned for irregular updates!

1 Kommentar:

quilthexle hat gesagt…

Darf ich mich um diesen Job bewerben? Meine Mutter hat immer Schlehenlikör aufgesetzt, und wir haben das Zeug geliebt ... LECKER ;-))