Freitag, 2. September 2011

Reisetagebuch für Summer Challenge / Journey journal for Summer challenge










Bei den Black Forest Quiltern gab es dieses Jahr wieder eine Sommerchallenge. Wir konnten ein Paket mit maritimen Stoffen erstehen, die alle bei unserem Projekt eingesetzt werden mussten. Ansonsten gab es keine Vorgaben; unser Projekt konnte ein Quilt, eine Tasche, ein Buch sein, was immer uns gerade einfiel. Ich machte mich fünf Tage vor Abgabetermin an die Arbeit. Im Kopf hatte ich bereits alles geplant, aber als ich mein Stoffpaket öffnete, stellte sich heraus, dass ich die Stoffmenge völlig falsch eingeschätzt hatte. Also musste spontan umgeplant werden. Aus einer alten Jeans hatte ich bereits zwei Taschenkörper zugeschnitten, und die Schwäbin in mir wollte natürlich ungern darauf verzichten. Also wurde die Stoffstreifenweberei kurzerhand in anderen Stoffen ausgeführt, die Tasche anschließend mit dem ersten Stoff, von dem ich ein Fat Quarter hatte, gefüttert (sorry, kein Photo). Und dann machte ich mich daran, ein Reisetagebuch zu bauen, das meine Nachbarin diese Woche zum Geburtstag gekriegt hat. Wie schon bei meinem Frühlingssammelbuch hab ich alle möglichen Dinge verwendet, die so rumlagen, Versuche mit der Filzmaschine, Jojos, Bänder etc. Der Stoff auf der Innenseite des Einbandes ist ein weiterer Challengestoff. Das Innenleben des Buches besteht aus drei Lagen, die ich jeweils aufeinandergesteppt und hinterher in den Einband genäht habe. Bazzill-Cardstockbögen habe ich halbiert und jeweils zwei so gegeneinander verschoben, dass Einstecktaschen entstanden sind. Diese habe ich mit der Nähmaschine genäht, weil das stabiler als Kleben ist. Diese Einstecktaschen liegen innen, und die Außenkante habe ich mit Streifen der Challengestoffe benäht. Für die zwölf Urlaubstage gibt es jeweils eine Tagebuchseite, auf normales Zeichenblockpapier gestempelt (ich liebe diesen Ledger-Stempel), distressed und mit Papierstreifen aus Gudrun-Sjoeden-Katalogen verziert (von denen kann ich mich ganz schlecht trennen, weil die Bilder so schön sind). Außerdem hat jede Seite bereits das Datum gestempelt gekriegt. Zwei Tüten hab ich auch noch mit eingenäht, um Tickets und anderen Kleinkram zu sammeln. Auf der Rückseite des Einbandes ist die Popotasche der Jeans eingearbeitet, und darin können Kuli, Klebstift, Schere und Lineal aufbewahrt werden. Außerdem ist darin noch ein Spickzettel mit Tipps, worüber man jeden Tag berichten kann. Ziemlich cool, oder?

The Black Forest Quilters had a summer challenge again this year. We could purchase a set of maritime fabrics. I started very late on my project, just five days before the due date, and when I opened my baggy I found out that the project I had planned couldn´t be made because there was less fabric than I had reckoned. So I made a bag out of old jeans and a journey journal to go inside. Like I did for my spring journal I used mainly stuff that was there anyways, like jojos, little trial pieces with the embellisher, ribbons and so on. The inside of the cover was done in a challenge fabric, the lining of the bag in another. I made three signatures, used Bazzill cardstock for the pages with pockets and sewed fabric strips on the outside edges. I also stamped some plain white drawing paper with my favourite ledger stamp and a date stamp, distressed these diary pages and decorated them with patterned paper that came out of my Gudrun Sjoeden catalogue collection. I sewed some paperbags into the signatures and designed a closure, for collecting tickets and other stuff thats gets lost easily. On the backside of the cover I had integrated the back pocket of the jeans, and that is where you can keep a pen, a glue stick, a ruler, a little pair of scissors. I also put in a prompt card with some ideas on how to fill this journal, and last Tuesday I gave it to my neighbour Birgit for her birthday. (We had to bring in our projects for the challenge on the Friday before, so the timing was just perfect.)

1 Kommentar:

bea hat gesagt…

Das ist nicht nur ziemlich cool, das ist total cool.

Das ist echt bewundernswert mit wievielen kreativen Ideen man ein einziges projekt bestücken kann.

sorry ob der kleinschreibung. tequila hat sich grad entschieden, auf die shifttaste draufzuliegen.

grüßle, die bea