Sonntag, 30. Januar 2011

Wie alles anfing / How it all started

 Eines Tages kam das Kind von der Schule heim und berichtete, es müsse ein Baumtagebuch erstellen. Die Mutter, die vor einiger Zeit das Bind-it-all-Werkzeug entdeckt hatte, bekam glänzende Augen - endlich konnte sie es rechtfertigen, dieses doch recht kostspielige Gerät anzuschaffen. Allein - das Kind fand das Gerät doof...


One day some 15 months ago the kid came home from school and reported she would have to do something called a tree diary. The mother, infatuated with the Bind-it-all, was very happy - finally she could justify the acquisition of this quite pricey tool. Alas, the kid didn´t think the Bind-it-all was the bee´s knees...
 
 Also ab in die Stadtbücherei. Dort fanden wir ein tolles Buch, und das Kind entschied sich für die japanische Blockbindung.

So off we went to our local library. There we found a great book, and the kid decided on the Japanese stab book binding technique to hold the diary pages together.
Wir hatten viel Spaß mit diesem Buch. Frottagen von Apfelbaumrinde - junge und alte Bäume, gepresste Blätter, die wir zwischen Seidenpapier klebten, Baumscheiben, die wir auf den Einband nähten. Hilfe bekamen wir von Kathrin, einer gelernten Buchbinderin, die uns die Graupappe besorgte, einen Papierbohrer lieh und uns außerdem mit dem nötigen Know-how versorgte. Ich glaube, letztendlich war es der Papierbohrer, der den Ausschlag gab. So ein cooles Gerät! Als nächstes wollte ich dann ein Buch für mich machen... (siehe nächsten Post).


We had a lot of fun, doing this diary. Did rubbings of apple-tree bark of both old and young trees, cut wooden discs and sewed them onto the cover, pressed leaves and glued them to tissue paper. We got help from Kathrin, a real bookbinder. She supplied us with a lot of know-how, chipboard and a paper drill. The paper drill, I think, was the gadget that pushed me over the edge. Such a really cool thingy! The next thing was that I wanted to make a book for myself... (see next post).



Mittwoch, 26. Januar 2011

STMG # 52 - Junge

Nachdem ich das erste Mal überlebt habe und das nächste Lied gleich nochmal toll fand, hier mein Beitrag zu den Ärzten. Leider schafft es meine Kamera nicht, das zarte Grün des Hintergrundcardstock einzufangen. Das tatsächliche Layout ist also nicht ganz so  blass wie das Photo hier.

After the first Scrapping The Music challenge on to the next. It is a pity that my camera doesn´t seem to be able to catch the light green of the background cardstock. The actual layout isn´t quite so pale.

Dienstag, 18. Januar 2011

Nochmal die Music gescrappt - aber außer Konkurrenz

Migränecrop - wenn man zwei Tage liegt und kann nicht mehr schlafen, lesen geht auch nicht und stricken und nähen schon gar nicht, dann geht Papier schneiden immer noch. Seit wir hier wohnen (14 Jahre werden es im Sommer), denke ich immer wieder, ich sollte mal einen kleinen Wandquilt mit einem roten Haus machen. Natürlich geht mir dazu auch immer der Hendrix-Song Red House durch den Kopf. Heute nun hab ich die Sache in Angriff genommen. Hätte ich es nur nicht getan! Falsch angezeichnet, verschnitten und verschrieben - so ziemlich alle Katastrophen sind passiert. Trotzdem gefällt mir das Ergebnis, auch wenn das Photo nicht zeigt, wie süß doch meine 3D-Blumen in Wirklichkeit sind. Ach ja, Photos von den Hausbewohnern hatte ich auch keine passenden, also hab ich welche mit meinem alten Tintenstrahler ausgedruckt. Fazit: Da lassen wir in Zukunft die Finger von.


Ever since we´ve been living in our red house, I have wanted to make a little wall quilt with just that - a red house in a wild flower garden. I never got around to it. Today, on the third day of a horrible migraine but nevertheless not able any more to stay in bed but neither to read or sew, I decided that paper cutting might just be it. I started on my red house theme, and I did all the stupid things - wrong marking, false cuts, even a spelling mistake right in the top middle of the page. Still, I quite like the outcome - and I have finally got that song out of my head.



Freitag, 14. Januar 2011

Scrapping The Music - Challenge

 
Zeit, mich zu outen. Im letzten Sommer hat mich eine neue Sucht gepackt (mehr dazu im nächsten Post). Ich bin unter die Scrapbooker geraten. Natürlich bin ich noch absolut unbeleckt und habe nicht wirklich viel an Material. Trotzdem konnte ich diesem Challenge bei Scrapping The Music Germany nicht widerstehen - ich finde das Lied "Halt dich an mir fest" von Revolverheld so toll und hatte auch gleich das passende Photo im Sinn. Jetzt hoffe ich, dass ich mich nicht allzu sehr blamiere und mache mit.
Since last summer I have been addicted to scrapbooking. I am very new and do not have that much material yet but this challenge got to me somehow. I really like the song and this photo came to my mind at once.

 
 Die beiden Tags haben unter dem Transparentpapier einen gemeinsamen Stempel - Love. Kann man auf dem Photo leider nicht so gut sehen.


The two tags have got one stamp underneath the vellum - Love. You can´t really see it that well.
Und dieser Text hier hätte eigentlich wie ein Zeitungsartikel aussehen sollen, aber Word hat mich gestern einfach nicht die Spalten so einrichten lassen, wie ich es mir vorgestellt habe. 

This journaling was supposed to look like a newspaper article but Word didn´t let me put it into columns as I imagined.

Im Großen und Ganzen gefällt mir das Layout, auch wenn ich es ein bisschen nackt finde. Noch fehlt mir viel Stanzen- und weiterer Schnickschnack, aber ich bin fleißig am Einkaufen und Sammeln. Auch am Gleichgewicht mangelt es noch ein bisschen, aber das lange Journaling, das Rileys Geschichte erzählt, wollte ich unbedingt drin haben.


I like my layout though I think it isn´t well-balanced, and it does look a bit bare, and not in the elegant way. But I am shopping all the time, and I will get better...