Sonntag, 6. April 2008

Vintage-Hexies fertig - ein Ufo weniger!

Während draußen mal wieder ein Schneesturm tobt, habe ich letzte Hand an meine Vintagedecke gelegt. Am Freitag waren bereits die letzten Blütenmitten gequiltet, und heute nach dem Mittagessen (Rindfleischstreifen in Erdnusssauce, lecker...) kam dann das i-Tüpfelchen: die Schmetterlinge, die ich von der Krabbeldecke wieder hatte entfernen müssen, weil sie auf Ibiza tote Kinder verkörpern, flattern jetzt über die drei Zipfel, die herunterhängen. Ich bin ziemlich glücklich über meine Decke und auch über mein neues Nadelkissen. Nach der genähten vielleicht bald eine gestrickte Schnecke, entdeckt bei Arlene? Nicht so glücklich bin ich über meine Disziplin, was das Kaufen von Wolle betrifft. Der letzte Ausflug nach Göppingen hat mich eher routinemäßig ins Wollgeschäft geführt - auch wenn man nichts braucht und nichts will, sollte man ja auf dem Laufenden bleiben. Leider hing da so ein Modell, das sofort meine innere Zweijährige auf den Plan rief (ichwillichwillichwill...), und so verließ ich den Laden dummerweise mit einer großen Tüte (Inhalt siehe unten). Das Garn verstrickt sich ganz toll (zumindest in der Maschenprobe; der Rest muss warten, bis Honeycomb fertig ist), aber es ist so glatt, dass mir vor dem Vernähen graust - wird mein Fadenende dort bleiben, wo ich es haben will? Und warum will ich mir ein Top stricken, das hauptsächlich aus Löchern besteht?

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