Mittwoch, 30. April 2008

Lieblingsfarben

Eine meiner liebsten Farbkombinationen im Frühjahr ist die von Traubenhyazinthen (die im Schwäbischen Baurabiabla heißen) mit Walzenwolfsmilch. Da kann ich mich davorsetzen und mich fünf Minuten lang drüber freuen.

Dienstag, 29. April 2008

Ein deutliches Zeichen von PMS...

...ist es, wenn man auf dem Weg zu Arbeit so genervt von seinen Scheibenwischern ist, die völlig unrhythmisch wischen, dass man so lange an der Intervallschaltung rumfummelt, bis der Wischerschlag zum Song im Radio passt. Leider geht das im Normalfall höchstens zwei Minuten gut...

Donnerstag, 24. April 2008

Chi-Verbesserung

Was macht frau, wenn sie sich endlich eingestehen muss, dass die Berge von Stoff in ihrem Nähzimmer nichts mehr mit Stash zu tun haben, weil sie auch in zwei Lebenszeiten nicht vernäht werden können und ganz einfach schlechtes Feng Shui darstellen? Ganz einfach, Ragballs! Und was, bitte, macht man mit Ragballs? Nun, man könnte sich natürlich von Mason-Dixon-Knitting inspirieren lassen. Aber so arg viel verbraucht man ja nicht für den Tailgate Rug. Auch ist der Gedanke, mit so dicken Stricknadeln hantieren zu müssen, kein angenehmer. In unserer Stadtbücherei bin ich auf ein Buch über Häkelteppiche gestoßen, das ich bisher völlig ignoriert hatte. Häkelteppiche! Ich! Da bin ich doch viel zu cool für!!! Darin gefunden - eine geniale Methode, mit der man nicht nur Stoffberge schnell reduzieren, sondern auch noch ganz unauffällig diese Garne, die man irgendwann aus einem unerfindlichen Grund gekauft hat, endlich so verwerten kann, dass man sie nicht sieht. Diese Teppiche werden von der Rückseite gehäkelt, wobei die Stoffstreifen in Schlingen gelegt und mit festen Maschen aus Garn fixiert werden. Man arbeitet also nicht mit diesen dicken Nadeln. Einziger Nachteil - das Werkstück wird ziemlich schnell so schwer, dass man es auf dem Schoß liegen haben muss, um daran zu häkeln. Mein Häkelteppich soll übrigens ein ovaler Bettvorleger werden. Das nächste Mal würde ich mich wahrscheinlich für ein Rechteck entscheiden, das aus verschiedenen Stücken zusammengesetzt wird, einfach, um dieses Gewicht zu reduzieren. Die Schlingen sind übrigens ganz dicht und das Darauftreten sehr angenehm.

Dienstag, 8. April 2008

Schneckenzuwachs

Als Belohnung für ein vollendetes UFO hab ich mir die Anleitung für die gestrickte Schnecke gegönnt. Das Schneckenhaus war interessant zu stricken und war viel schneller fertig als gedacht. Auch sieht es aus wie ein Schneckenhaus. Der Schneckenkörper hingegen macht mir ein wenig Sorgen...

Sonntag, 6. April 2008

Vintage-Hexies fertig - ein Ufo weniger!

Während draußen mal wieder ein Schneesturm tobt, habe ich letzte Hand an meine Vintagedecke gelegt. Am Freitag waren bereits die letzten Blütenmitten gequiltet, und heute nach dem Mittagessen (Rindfleischstreifen in Erdnusssauce, lecker...) kam dann das i-Tüpfelchen: die Schmetterlinge, die ich von der Krabbeldecke wieder hatte entfernen müssen, weil sie auf Ibiza tote Kinder verkörpern, flattern jetzt über die drei Zipfel, die herunterhängen. Ich bin ziemlich glücklich über meine Decke und auch über mein neues Nadelkissen. Nach der genähten vielleicht bald eine gestrickte Schnecke, entdeckt bei Arlene? Nicht so glücklich bin ich über meine Disziplin, was das Kaufen von Wolle betrifft. Der letzte Ausflug nach Göppingen hat mich eher routinemäßig ins Wollgeschäft geführt - auch wenn man nichts braucht und nichts will, sollte man ja auf dem Laufenden bleiben. Leider hing da so ein Modell, das sofort meine innere Zweijährige auf den Plan rief (ichwillichwillichwill...), und so verließ ich den Laden dummerweise mit einer großen Tüte (Inhalt siehe unten). Das Garn verstrickt sich ganz toll (zumindest in der Maschenprobe; der Rest muss warten, bis Honeycomb fertig ist), aber es ist so glatt, dass mir vor dem Vernähen graust - wird mein Fadenende dort bleiben, wo ich es haben will? Und warum will ich mir ein Top stricken, das hauptsächlich aus Löchern besteht?

Mittwoch, 2. April 2008

3-2-1 - meins!

Bei ebay Kanada ersteigert: Soll mal der Honeycomb aus der neuesten knitty werden.

Dienstag, 1. April 2008

Auf der Zielgeraden

Mein Vintage-Tischtuch ist fast fertig! Letzte Woche hab ich die letzten Blütenmitten eingesetzt, und dann haben das Kind und ich zwei Stunden lang damit verbracht, die Papers wieder zu entfernen (ein gutes Kind) und dabei die letzten zwei CDs von Koriandergrün und Safranrot gehört (Chocolat auf indisch-britisch, mit ein bisschen Bollywood-Dramatik und so anschaulichen Beschreibungen der indischen Küche - die wir eh lieben -, dass wir am liebsten sofort angefangen hätten zu kochen).
Als Rückseite habe ich, getreu meinem Stashbuster-Motto, einen karierten Stoff genommen, der bereits vorhanden war. Auf ein Batting habe ich des besseren Falls wegen verzichtet. Ein ziemlicher Alptraum war das Einschlagen des Rückseitenstoffes entlang der vielen Sechseckkanten und -ecken, aber ich habs geschafft. Auch angenäht ist die Rückseite bereits. Auf Quilten von Hand hatte ich keine Lust, Maschinenquilten schien mir andererseits nicht passend. Da Rückseite und Top aber irgendwie miteinander verbunden werden müssen, hab ich mich entschlossen, jede Blütenmitte mit einem blassgelben Perlgarn Nr. 8 spiralig zu bigstitchen (sorry für das gräßliche Deutsch, aber ich weiß nicht, was der fachlich richtige Ausdruck für Bigstitching ist. Klar, es handelt sich um einen Vorstich, aber so einer ist der Quiltstich ja auch.) Ich bemühe mich nach Kräften, etwas unregelmäßig und nicht ganz so symmetrisch zu arbeiten, aber es fällt mir schwer. Das Resultat gefällt mir wirklich gut. Und das Sahnehäubchen...behalte ich noch ein Weilchen für mich.